Nationalpark Koli


Der Koli, der Namensgeber für den Nationalpark, ist einer der wenigen Berge Finnlands. Er befindet sich in der finnischen Region Karelien, am Pielinensee, und ist mit einer Höhe von 344 Metern ein recht kleiner Berg.

Trotzdem hat man vom Gipfel eine wunderbare Aussicht auf die umliegende Seenlandschaft. Der Berg und seine Umgebung wurden 1991 als Nationalpark ausgewiesen.

Landschaftsparadies Koli

Der Nationalpark Koli ist heute eines der beliebtesten Ausflugsziele in Finnland. Die wunderschöne Seenlandschaft Kareliens erfreut sich spätestens seit dem Kalevala-Epos einer großen Beliebtheit bei Finnen und Nicht-Finnen. In der Vergangenheit hat das Gebiet viele Künstler inspiriert und so wurden dort zahlreiche Werke der Nationalromantik geschaffen. Maler und Komponisten wie Eero Järnefelt und Jean Sibelius verarbeiteten die Eindrücke dieses traumhaften Gebietes in ihren Werken. Heute wird die Region übrigens als „Nationallandschaft“ Finnlands angesehen.

Geologie des Nationalparks

Geologisch gesehen ist der Koli ein Überbleibsel aus der Zeit der finnischen Gebirgsbildung und gehörte damals zur karelidischen Gebirgskette. Die meisten Berge wurden im Laufe der Erdgeschichte abgetragen. Da der Koli aber aus besonders hartem Quarzit besteht, konnte er bis heute fort existieren.

Im Nationalpark Koli gibt es zahlreiche markierte Wanderwege und Sie können sogar mit dem Auto fast den Gipfel erreichen, um dort die herrliche Aussicht auf grüne Wälder und blaue, glasklare Seen zu genießen.

(Bildquelle: jurek_durczak)

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