Nokia erwägt Verkauf seiner Unternehmenszentrale


Der schwer angeschlagene Handyhersteller Nokia sucht nach neuen Einsparungsmöglichkeiten. Nach der Schließung aller finnischen Werke wird nun überlegt, den Firmensitz in Espoo zu veräußern.

„Wir prüfen verschiedene Optionen für Bereiche, die nicht zum Kerngeschäft gehören, wie beispielsweise Immobilien“, sagt eine Nokia-Sprecherin. „Dazu gehört auch die Firmenzentrale.“

Der Immobilienpreis des Unternehmenssitzes wird auf 200 bis 300 Millionen Euro geschätzt. Um Kosten zu senken und Finanzmittel zu generieren, wird auch erwägt Patente zu verkaufen. Im Rahmen eines Abbaus von 1000 Stellen wurde auch einigen hochrangigen Managern gekündigt. Von April bis Juni dieses Jahres verlor das Unternehmen 1,4 Milliarden Euro. Die geplanten Maßnahmen sollen 1,7 Milliarden Euro einsparen.

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