Finnisch-Lappland: Inari



Inari liegt in der nördlichsten Ecke von Finnisch-Lappland. Verwaltungs- und Verkehrzentrum der Gemeinde ist Ivalo, am Südenende des Inarisees. Hier leben die Skolt-Samen, die dem orthodoxen Glauben angehören. Kinari ist ein unglaublich dünn besiedeltes Gebiet und der größte Teil der Region ist unbewohnt.

Landschaft um Inari

Die Landschaft hoch im Norden ist größtenteils von Wald geprägt, in höheren Lagen kommen jedoch nur noch Flechten vor. Ein Großteil des Gebietes ist mit Wasser bedeckt: Der Inarijärvi ist der drittgrößte See Finnlands und stellenweie über 100 Meter tief. Sehenswert ist das Freilichtmuseum Saamelaismuseo. Hier sind samische Wohnhäuser und Gegenstände ausgestellt, die aus ganz Finnisch-Lappland zusammengetragen wurden. Das Goldmuseum von Tankavaara lehrt anschaulich über die Geschichte des Goldwaschens im Allgemeinen und an den finnischen Flüssen Ivalojoki, Sotajoki und Lemmenjoki im Besonderen.

Ferienzentrum Inari

Das Gebiet lebt größtenteils vom Tourismus. Besonders Skifahrer kommen in Saariselkä, dem größten Ferienzentrum in Finnisch-Lappland, voll auf ihre Kosten. Der Lemmenjoki- und der Urho-Kekkonen-Nationalpark zählen zu den Sehenswürdigkeiten in Inari.

(Bildquelle: gabrielz)

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