Sauna-WM: Die schwitzen die Finnen


17. August 2009

Es war im Jahre 1999. Da stellte man sich im südfinnischen Heinola zum ersten Mal die Frage: Wer schwitzt am längsten?

Neugierig auf eine Antwort, pilgern seither hunderte fortgeschrittene Saunagänger und Schaulustige aus allen Ecken der Welt zur alljährlichen Sauna-WM. Bei 110 Grad Celsius heißt es hier der Hitze trotzen. Und zwar am besten länger als die Konkurrenz.

Seit dem 8.8.2009 kommt der neue und alte Sauna-Weltmeister – jawohl – aus Finnland. Timo Kaukonen schwitzte drei Minuten und 46 Sekunden. Und sicherte sich damit wie im Vorjahr den Siegerthron.

Doch nicht nur die „Sauna-Supermacht“ Finnland zeigte sich hitzeresistent, auch im Osten scheint gut schwitzen. Die Russin Tatjana Archipenko hielt es drei Sekunden länger in der Schwitzkabine als die heimische Titelverteidigerin Leila Kulin. Mit drei Minuten und neun Sekunden sicherte sich Archipenko den ersten Platz. Auch eine Deutsche schwitzte ganz vorne mit. Mit zwei Minuten und 18 Sekunden komplettierte Silvia Pfuhl aus Rodgau in Hessen das Siegertreppchen.

Insgesamt traten diesmal in der „Saunaarena“ in Heinolas Sommertheater rund 150 Teilnehmer aus 20 Ländern gegeneinander an.

Im letzten Jahr dauerte der schweißtreibende Wettkampf noch über 18 Minuten. Um gesundheitliche Schäden in Zukunft zu vermeiden, wurden die Kabinen in diesem Jahr deutlich verkleinert und ein stärkerer Ofen installiert. Sichfenster ermöglichen ausserdem die Überwachung der Teilnehmer von aussen.

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