Neue Koalition im finnischen Parlament


Weil die rechtspopulistische Partei „Wahre Finnen“ von ihrer rigorosen Ablehnung von EU-Hilfskrediten für Portugal nicht abrückte, erklärten sie die Koalitionsgespräche nach den Wahlen für gescheitert.
„Wir werden an den Regierungsverhandlungen nicht teilnehmen“, erklärte Parteichef Timo Soini. „Die Ansichten sind so unterschiedlich, sie lassen sich nicht vereinbaren.“

Durch die Bildung einer neuen Koalition soll laut dem designiertem Ministerpräsident Jyrki Katainen nun die Zustimmung zum Hilfspaket erwirkt werden. Katainen traf sich zu Gesprächen mit den Grünen, den Christdemokraten und der liberalen SVP (Repräsentanten der schwedischsprachigen Minderheit in Finnland).
Diese geplante Koalition würde mit Sozialdemokraten und Konservativen eine Mehrheit von 112 von 200 Sitzen im Parlament verfügen.

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