Guggenheim nimmt zweiten Anlauf in Helsinki


Im letzten Jahr wurde mit knapper Mehrheit das Angebot abgelehnt, ein Guggenheim-Museum in Helsinki zu bauen. Die Stadtverwaltung bemängelte die hohen Baukosten von 140 Millionen Euro. Auch hielt man die vorhergesagten Besucherzahlen von 500.000 Besuchern pro Jahr bei einem Eintrittspreis von 12 Euro für unrealistisch. Finnische Bürger seien niedrige Eintrittspreise gewohnt, viele Museen seien gar kostenlos.

Nun nimmt die Guggenheim Foundation einen neuen Anlauf. Bis September wollen sie in Finnland neue Pläne vorlegen. Finanziert werden soll das Projekt nun aus Geldern des finnischen Staats und aus Einlagen von privaten Investoren. Zu einem Treffen der stellvertretenden Bürgermeisterin von Helsinki, Ritva Viljanen, und dem Direktor der Guggenheim Foundation, New York, Richard Armstrong kam es bereits.

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