Finnische Sauna



Die finnische Sauna gehört wohl zu den bekanntesten Eigenarten des Landes. Saunen gehören in Finnland meist zur Grundausstattung in Hotels und Pensionen. Die verwendete Methode ist denkbar einfach: Faustgroße Granitsteine werden durch ein Holzfeuer erhitzt, die Luftfeuchtigkeit im Raum wird durch Aufgüsse gesteigert. Man sitzt auf Holzbänken, die treppenartig aufgebaut sind und „peitscht“ sich während des Saunierens mit frischen Birkenreisern. Dies dient der Durchblutung, die durch die Hitze zusätzlich angeregt wird.

Der finnische Aufguss

Während des Saunagangs ist es üblich Wasser über die heißen Granitsteine zu gießen. Diese sogenannten Aufgüsse heizen dem Saunabesucher noch einmal richtig ein und sorgen für eine schwitzfreudige, hohe Luftfeuchtigkeit. In Mitteleuropa hat es sich mittlerweile eingebürgert dem Wasser ätherische Duftstoffe beizusetzen. Die traditionelle finnische Art verwendet allerdings lediglich klares Wasser. Nach dem ca. 15-minütigen Saunagang springt man in den direkt vor der Tür gelegenen See oder wälzt sich- natürlich nur im Winter– im Schnee. Die Temperaturen, die in einer finnischen Sauna erreicht werden liegen bei ungefähr 80 bis 100° Celsius.

Gesundes Schwitzen

Die Körpertemperatur heizt sich dabei auf ungefähr 40° C auf. Der Körper beseitigt auf diese Art und Weise Gift- und andere Schadstoffe, weswegen der finnischen Sauna auch eine heilende und gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt wird. Die finnische Sauna erfreut sich mittlerweile auch in Mitteleuropa großer Beliebtheit.

(Bildquelle: wanhoff)

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