Finnische Rekorde und Triumphe beim Eisessen und Frauentragen


Für die gerade zu Ende gegangene Frauenfußball-WM konnte sich das finnische Team gar nicht erst qualifizieren. Aber in zwei ’sportlichen‘ Disziplinen sind die Finnen scheinbar unschlagbar: Eisessen und Ehefrauen tragen!

In keinem anderen europäischen Land wird so viel Eis gegessen wie in Finnland. Auf stolze 12,9 Liter an industriell gefertigtem Eis brachte es jeder Finne im Jahr 2010 und verteidigt damit den Titel aus dem Vorjahr erfolgreich. Überhaupt haben ausgerechnet die nordischen Länder eine besondere Vorliebe für die kalte Süßspeise und belegen gleich die ersten vier Plätze. Auf Platz zwei der Eis-Skala rangiert Norwegen (11,2l), Platz drei nimmt Schweden (10,4l) ein gefolgt von Dänemark (7,6l).

Deutschland nimmt Platz fünf ein und verweist das Mutterland der Eiszubereitung, Italien, auf Platz sechs, den sich die Italiener mit den Franzosen teilen (6l).

Schade, dass Ehefrauentragen noch keine olympische Disziplin ist. Sonst hätten die Finnen auch hier zum dritten Mal in Folge Olympia-Gold gewonnen.

Taisto Miettinen und Kristina Haapanen gewannen diese außergewöhnliche Weltmeisterschaft vor 6500 Zuschauern in Sonkajävi. Das Paar bewältigte den 235,5 Meter langen Hindernislauf in 1,73 Minuten. Ihre Technik, die so genannte estnische Variante, besteht darin, die Frau kopfüber huckepack durch den Parcours zu manövrieren.

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