Finnlands Klima


Das Klima in Finnland ist kaltgemäßigt. Die Durchschnittstemperatur liegt in allen Jahreszeiten wesentlich über der Durchschnittstemperatur anderer Gebiete gleichen Breitengrades. Für dieses Phänomen sind zum einen die vielen Binnengewässer und die Ostsee, hauptsächlich aber die warmen Ausläufer des Golfstroms verantwortlich. In Finnland herrscht, durch die geografische Lage bedingt, abwechselnd ein marines und ein kontinentales Klima vor.

Klima im Winter

Im Winter ändert sich das Wetter schnell. Die Durchschnittstemperaturen liegen unter 0°C. Im Süden des Landes beginnt der Winter im Dezember. Im hohen Norden dagegen schon Mitte Oktober. Kurz nach Einbruch des Winters bedeckt eine bleibende Schneedecke die offenen Flächen des Landes. Im hohen Norden kann diese bis zu 90 cm mächtig werden. Der Winter ist die längste Jahreszeit in Finnland. Im Norden dauert er bis zu 200 Tagen. 51 Tage davon herrscht nördlich des Polarkreises absolute Dunkelheit- die Polarnacht.

Klima im Sommer

Im Sommer liegt die Durchschnittstemperatur über 10°C. Teilweise werden im Innern des Landes sogar Hitzerekorde von 30°C erreicht. Schuld daran ist das eurasisch-kontinentale Klima. Nördlich des Polarkreises geht die Sonne nun für 73 Nächte nicht mehr unter. Das Phänomen der Mitternachtssonne lockt jedes Jahr viele Touristen in den Norden.

(Bildquelle: mjsmulligan)

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