Greenpeace will Ölbohrung in der Arktis verhindern


Auf heftige Kritik bei Umweltschützern stoßen die Pläne des Unternehmens Shell, in der Arktis nach Öl zu bohren. Zehn Kletterer von Greenpeace haben sich an zwei Eisbrecher in Helsinki gekettet. Die finnische staatseigene Reederei Arctia Shipping hat über diese für die kommenden drei Jahre einen Leasingvertrag mit Shell abgeschlossen. Die Eisbrecher sollen die Gewässer um die Bohrschiffe eisfrei halten und Eisberge, die mit den Ölplattformen zu kollidieren drohen, abdrängen.

Besonders umstritten ist die mangelnde Transparenz bezüglich des Katastrophenmanagements im Falle eines Ölaustritts. Die Bohrstellen seien zu weit von der nötigen Technik zur Sanierung entfernt. Unter den arktischen Bedingungen sei es besonders schwer, ausgetretenes Öl zu entfernen. In einem offenen Brief forderte Greenpeace die finnische Regierung und die Staatsreederei auf, von dem geschlossenen Vertrag zurückzutreten.

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