Arbeiten in Finnland


Finnland hat mit 70,3 Prozent eine überdurchschnittliche Erwerbstätigenquote vorzuweisen. Besonders beliebt ist der Dienstleistungssektor, vorne an die Elektronindustrie. Das größte Unternehmen in Finnland, der Handyhersteller Nokia, hat ihren Hauptsitz im finnischen Espoo. Daneben ist die Forstwirtschaft immer noch enorm bedeutend für das Land. Holz und alle weiter verarbeitenden Produkte, wie zum Beispiel Papier,  machen immerhin einen Drittel aller Exportgüter Finnlands aus.

Fachkräfte sind gefragt

Wer aus dem Ausland kommt und in Finnland Arbeit sucht, muss einige Dinge beachten. EU-Bürger und Bürger der Schweiz dürfen mit einem gültigen Personalausweis einreisen und bis zu drei Monate in Finnland leben und arbeiten. Wer länger bleibt, muss lediglich eine Aufenthaltserlaubnis beantragen.
Besonders gefragt in Finnland sind Fachkräfte in den Bereichen Industrie, Gesundheitswesen, Handel und Transport- und Immobilienwirtschaft. Voraussetzung sind meist gute Finnischkenntnisse. Wer kurzfristig in Finnland arbeiten möchte, hat meist auch gute Karten. In Land- und Forstwirtschaft sind Saisonarbeiter grundsätzlich gefragt und als Aushilfskraft in Reinigung und Gastronomie ist man in Helsinki an richtiger Stelle.

Löhne in Finnland

Die Löhne in Finnland sind im Verhältnis zu den relativ hohen Lebenshaltungskosten auf den ersten Blick eher niedrig. Vom Bruttolohn sind allerdings schon Kosten für die Krankenversicherung abgezogen. Daneben sind Prämien neben dem Grundgehalt bei erfolgreicher Arbeit keine Seltenheit und Überstunden müssen grundsätzlich bezahlt werden oder dürfen als Freizeit vergolten werden.

(Bildquelle: tjeerd)

Weitere Beiträge

Tags: , ,